Kathrin Ströber Versicherungsmakler: Tierschutzgesetz-Novelle 2016 enttäuschend

Tierschutzgesetz-Novelle 2016: Änderungen sind enttäuschend

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Aktuell ist eine Anpassung des Tierschutzgesetzes geplant, mit dem Ziel, es an neue Entwicklungen anzupassen. Leider enthält der neue Entwurf für viele mehr Rück- als Fortschritte in Sachen Tierschutz. Die Regierungsvorlage für ein Bundesgesetz, mit dem das Tierschutzgesetz geändert werden soll (Tierschutzgesetz-Novelle von 2016), wurde am 28. Februar 2017 im Nationalrat von Österreich eingebracht. Diese wird nun im Parlament verhandelt und dann zur Abstimmung gebracht. In Deutschland streiten die Parlamentarier hingegen noch.

 

Geplante Änderungen der Tierschutzgesetz-Novelle 2016:

  1. Klarstellung, dass im Nutztierbereich auch eine Regelung möglich ist, bei der zwar die notwendige Betäubung durch den Tierarzt erfolgt, der Eingriff aber selbst durch eine sachkundige Person vorgenommen wird
  2. Klare Regelung der Rechtspersönlichkeit der Fachstelle und Schaffung der Möglichkeit, ihr weitere Aufgaben zu übertragen (z.B. Kontaktstelle für Tierschutz bei der Schlachtung und Tierschutz beim Transport; Mitarbeit bei der Erstellung von Handbüchern und Checklisten, Abhaltung von Fachveranstaltungen etc.)
  3. Verbesserung der Rechtsstellung der Tierschutz-Ombudspersonen durch Möglichkeit der Revisionserhebung beim Verwaltungsgerichtshof und Akteneinsicht bei den Strafgerichten in Tierschutzvergehen
  4. Klarstellung, dass der rechtmäßige Einsatz von Diensthunden und die erforderliche Ausbildung dazu keine Tierquälerei darstellen
  5. Klarstellung, dass das Führen von Hunden an der Leine, das Anbinden im Rahmen von rechtskonformen Ausbildungsmaßnahmen, von Freizeitaktivitäten, Katastropheneinsätzen oder Einsätzen als Dienst- oder Begleithund sowie das kurzfristige und vorübergehende Anbinden von mitgeführten Hunden vor Plätzen oder Gebäuden, die mit Hunden nicht betreten werden dürfen, keine verbotene Anbinde-haltung ist
  6. Ergänzung der Strafbestimmungen (§ 8 Abs 7 TSchG)
  7. Klarstellung, dass gemäß § 31 Abs 4 nicht nur gewerbliche sondern alle wirtschaftlichen Tierhaltungen einer Bewilligung bedürfen

Das geplante Inkrafttreten ist voraussichtlich am Tag nach der Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt.

 

Versicherungsmakler(in) Kathrin Ströber kritisiert Tierschutzgesetz-Novelle

Leider herrscht in Österreich nach Meinung von Kathrin Ströber statt eines Tierschutzgesetzes eher ein „Tiernutzgesetz“. Deshalb sind die geplanten Änderungen für viele Tierschützer ein Schlag ins Gesicht, denn wesentliche Verbesserungen, die seit Jahren gefordert werden, wurden einfach übergangen oder nur extrem abgeschwächt übernommen. Teilweise kommt es sogar zu Verschlechterungen. Das könnte nach Meinung von Kathrin Ströber auch für Deutschland zu befürchten sein, nachdem im Bundestag noch über eine Einigung gestritten wird, was meist zu Kompromissen mit Regelungslücken führt.

Die Finanzberater(in) und Versicherungsmakler(in) Kathrin Ströber setzt sich seit vielen Jahren für den Tierschutz ein und will mit dieser Website dazu beitragen, dass sich mehr Menschen für den Tierschutz engagieren, indem sie mit den hier verfügbaren Online-Vergleichsrechnern die Möglichkeit gibt, gute und günstige Versicherungen abzuschließen, damit Geld zu sparen, und im Gegenzug eine kleine Spende für den Tierschutz zu leisten. Wie das funktioniert, lesen Sie hier!

Neben ihren Kernregionen Kulmbach, Lichtenfels, Kronach, Bayreuth und Oberfranken steht die Finanzberater(in) und Versicherungsmakler(in) Kathrin Ströber gerne auch überregionalen Interessenten für Fragen zu Tierschutz, Altersvorsorge, Finanzierungen und Versicherungen zur Verfügung.